Naturheilverfahren

In meiner Heilpraxis wende ich Naturheilverfahren an. Diese bedienen sich keiner technologischen Hilfsmittel und fördern die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung.

Zu den aufgrund langjähriger Erfahrung von mir favorisierten und verwendeten Verfahren gehören:

Neuraltherapie nach Huneke

Dr. Walter Huneke (1898-1974) hat erkannt, dass Unfälle, Verletzungen, Narben (auch nach chirurgischen EIngriffen) und andere Traumata die betroffenen Gebiete des Körpers zu Störfeldern werden lassen können. Diese Störfelder beeinträchtigen die Gesamtfunktion des Organismus.

Häufig ist dieser Zusammenhang nicht sehr offensichtlich, kann jedoch durch die Untersuchung aufgedeckt werden. Bei der Behandlung durch den Heilpraktiker wird 2%iges Procain, ein lokales Anästhetikum intrakutan, also in die Haut, gespritzt. Es entstehen Quaddeln, welche nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Diese Behandlung ist zwar spürbar, meistens für den Patienten jedoch überraschend schmerzarm. Damit können vielfältige Beschwerden beseitigt werden.

Akupunktur

Akupunktur ist das wohl bekannteste Heilverfahren der Klassischen Chinesischen Medizin (KCM).  Die Annahme, dass auf bestimmten Bahnen im Körper, den Meridianen, die Lebensenergie, das Qi, fließt, ist dabei grundlegend. Jeder Meridian ist einem Organ zugeordnet. Auf diesen Meridianen lassen sich die jeweiligen Organe durch das Einstechen von Nadeln auf bestimmten Akupunktur-Punkten beeinflussen.

So geht die KCM davon aus, dass Krankheiten und Funktionsstörungen im Körper und in den Organen auf einem Ungleichgewicht der Energieströme beruhen. Diese Energieströme sollen durch die Akupunktur wieder ins Gleichgewicht kommen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von 100 Erkrankungen, die sich mit Akupunktur behandeln lassen, erstellt. Schwerpunkt ist dabei die Therapie von Schmerzen aller Art, vor allem bei Rheuma und Arthrose (Gelenkverschleiß), Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, Migräne und Nervenschmerzen. Störungen der Organe, insbesondere des Verdauungstrakts, sowie die Behandlung von Stresskrankheiten sind ebenfalls ein Schwerpunkt von Akupunktur.

Moxibustion

Bei der Moxibustion werden ebenfalls Akupunkturpunkte behandelt: kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifußfasern (Moxa) verglimmen über bestimmten Akupunkturpunkten. Dabei wird die Haut nicht berührt.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine uralte Reiztherapie und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Bei dieser Methode werden mehrere kleine, glockenförmige Kuppeln, in denen ein Vakuum erzeugt wird, auf dem Rücken aufgesetzt. Traditionell besteht beim S. die Vorstellung, dass sulzige Eindellungen (Gelosen) an der Haut beginnende Krankheiten anzeigen und dass man deren Entwicklung durch Schröpfen aufhalten kann. Vom trockenen Schröpfen, wurde die Schröpfkopfmassage abgeleitet.

Reflexzonen am Rücken, die in enger Beziehung zu inneren Organen stehen und auf diese einwirken, können gezielt geschröpft werden. Durch diesen äußeren Reiz wird das Bindegewebe verstärkt durchblutet und die Organtätigkeit der korrespondierenden Organe stimuliert. Dieses Konzept ist auch von der Schulmedizin anerkannt.

So genannte „heiße“ oder „Fülle-“ Gelosen (Verhärtungen) entstehen an der Körperoberfläche bei reflektorischer Fehlregulation der Durchblutung. Kurz gesagt, es kommt zum Stau: venöser Abfluss wird verhindert, auch durch Zunahme von Gewebsflüssigkeit. Dadurch kommt es zur Anlagerung von Stoffwechselendprodukten. Da der arterielle Zufluss aber weiterhin besteht, kommt es zusätzlich zu einer Blutfülle.  Für das blutige Schröpfen wird die Haut gestichelt und sofort der Schröpfkopf* aufgesetzt. Resultat ist eine verbesserte Blutzirkulation in dem geschröpften Areal, mit entsprechend verbesserten Stoffwechselvorgängen. Außerdem erfolgt eine massive Stimulierung der Bindegewebszonen, welche über die oben beschriebenen Reflexwege die entsprechenden inneren Organe beeinflussen.

*(Dafür verwende ich ausschließlich Einmalprodukte)

„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren. Wo sie dieses selbst nicht kann, dort mache ich ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus“  sagt Paracelsus.

Beratung (Ernährung/Ordnungstherapie)

Da ich viel Zeit für die Anamnese, die Befragung nach Beschwerden , Hintergründen und Lebensumstände verwende, werden auch Umstände offenbar, welche der Gesundwerdung entgegenstehen können (Schlaf, Umgang mit Stress, Ernährung…)

Mein Anliegen ist es daher immer gemeinsam mit und für den Patienten alltagstaugliche Veränderungen zu entwickeln und bei der Umsetzung zu unterstützen.