FAQ Osteopathie

Beim ersten Termin erfolgt eine gründliche Anamnese. Ich frage Sie nach sämtlichen momentanen Beschwerden, wann und unter welchen Umständen diese auftreten.

Daraus ergeben sich weitere Fragen nach Vorerkrankungen, Operationen, Unfällen usw. Anschließend erfolgt die Untersuchung. Dafür bitte ich Sie darum, Oberbekleidung abzulegen. Ich empfehle Ihnen, bequeme Unterwäsche zu tragen, in der Sie sich wohlfühlen.

Nach genauer Inspektion/Betrachtung führe ich verschiedene Bewegungstests durch: wie beweglich sind Hals/Wirbelsäule/Hüften … Das Ziel dabei ist, die primäre Dysfunktion zu finden, also diejenige Bewegungseinschränkung, welcher das heutige Problem, der Schmerz zugrunde liegt.

Da unser Körper dankenswerterweise viele Möglichkeiten zur Kompensation, zum Ausgleich beherrscht, können auch eine OP, ein Unfall, langjährige Arbeitshaltung die Ursache für aktuelle Beschwerden sen.

Diese Ursache gilt es zu finden.

Befunde von Laboruntersuchungen, Röntgen/MRT-Befunde, Medikamentenliste sind sicherlich hilfreich, aber nicht notwendig

Ein Laken habe ich für Sie da.

Akute Beschwerden, wie „Hexenschuss“ oder steifer Nacken können häufig relativ einfach und schnell mit Besserung behandelt werden.

Auch bei schon länger bestehenden Beschwerden kann rasche Besserung möglich sein, wenn es eine Dysfunktion aus lange zurückliegendem Trauma gibt, z.B. einen verstauchten Fuß vor xyJahren. U.U. kann ich diese Blockierung rasch finden und durch Techniken der parietalen Osteopathie lösen, das System befreien.

Chronische Beschwerden sind in der Regel länger „aufzudröseln“

Erfahrungsgemäß werden zwischen 2-5 Behandlungen benötigt. Diese Aussage bitte als Richtwert verstehen.

Da die Osteopathie in Deutschland als Heilkunde gilt, darf sie nur von Heilpraktikern und Ärzten praktiziert werden. Diese Regelung dient dem Schutz der Patienten, da Ärzte und Heilpraktiker in Diagnose und Differentialdiagnose ausgebildet sind.

Ärzte haben aufgrund des Medizinstudiums naturgemäß die fundiertere Ausbildung. Heilpraktiker mit Berufserlaubnis (Prüfung vor Gesundheitsamt bestanden) kennen ihre Grenzen bei Diagnostik und Behandlung und werden bei Verdacht auf bestimmte Erkrankung dem Patienten die schulmedizinische Behandlung anraten.

Die Osteopathie hat ihr eigenes, einzigartiges Konzept, das sie von Physiotherapie, Krankengymnastik und manueller Therapie völlig unterscheidet. Das osteopathische Konzept besteht aus der ganzheitlichen Sicht auf den Menschen, bei der die permanente Interaktion, das wechselseitige aufeinander Einwirken, zwischen dem Bewegungssystem und allen anderen Geweben im Mittelpunkt steht.